Rund 20 Unternehmen aus Uitikon und Umgebung geben am 28.10.26 Einblick in mehr als 30 Lehrberufe. Einige der Workshopleitenden sind selbst in Uitikon zur Schule gegangen. Gemeinsam mit den Jugendlichen diskutieren sie, wie KI die jeweiligen Berufsbilder bereits verändert hat oder wo dies bislang noch nicht der Fall ist.
Lena Gut: "KI übernimmt zum Glück meine Arbeit nicht (ganz), aber sie hilft mir mit der Gestaltung von Flyern und beim Recherchieren von diversen Themen."
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Eva Lanfranchi: "KI kann künftig stärker für die Pflegeplanung und die Dokumentation genutzt werden. Zur Personalplanung wird sie teilweise in Betrieben genutzt. In anderen Pflegeheimen werden bereist Roboter, die meist eine KI-Komponente haben, eigesetzt - besonders bei der Aktivierung und Betreuung der Bewohnenden."
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Alessandro Soriano: "KI hilft uns bei den Diagnosen und Recherchen. Gerade bei neueren Modellen setzen wir teils auf LLMs wie ChatGPT. Das beschleunigt die Suche, da die LLMs jegliche Quellen zu den offenliegenden Infos zu den neuen Modellen durchforsten."
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Christian Wessalowski: "Mit KI verschiebt sich Programmieren vom mühsamen Zeile-für-Zeile-Tippen hin zum einfachen Beschreiben, was am Ende herauskommen soll – die Technik übernimmt die Umsetzung. Während man früher für jeden Schritt selbst am Computer arbeiten und viel Zeit mit Fehlersuche verbringen musste, geht die eigentliche Programmierarbeit heute viel schneller, sodass mehr Raum für Ideen und die grossen Entscheidungen bleibt."
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Laura La Piana: "KI hat durchaus Einfluss auf unsere Branche. Und zwar lassen sich mit einem Digital Twin (digitaler Zwilling von einer Person) verschiedene Frisuren und Stylings virtuell ausprobieren und auf den jeweiligen Kundentyp abstimmen."
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Massimo De Pin: "KI ersetzt in einer Kinderkrippe zum Glück noch keine Fachperson und schon gar nicht die Beziehung zum Kind. Sie kann uns aber bereits heute bei vielen Arbeiten im Hintergrund unterstützen und den Alltag ein Stück einfacher machen. Das reicht von Elternbriefen, Sitzungsunterlagen, Checklisten und Aushängen bis hin zu Ideen für pädagogische Aktivitäten oder eine kindgerechte Raumgestaltung. Besonders schön ist, dass KI uns nicht nur Ideen liefern, sondern diese zum Teil auch visuell darstellen kann, zum Beispiel wie ein Raum für die Kids nach der Neugestaltung aussehen könnte. So lassen sich viele administrative und organisatorische Aufgaben schneller erledigen und wir haben mehr Zeit für das, was uns besonders wichtig ist, die Kinder und unser Team."
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Lea Stutz: «Ich finde, dass KI unseren Beruf nicht stark beeinflusst. Klar kann man Informationen besser und schneller raussuchen, doch das beeinflusst die eigentliche Arbeit nicht.»
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Lieke Kroes: "Digitale Technologien und KI unterstützen die Analyse und Trainingsplanung, ersetzen aber nicht die persönliche Betreuung und Motivation durch Fachpersonen."
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Sara Egloff: "KI wird auch in der Apotheke zunehmend eine Rolle spielen. Sie kann uns dabei unterstützen, Informationen schneller zu verarbeiten, Abläufe zu vereinfachen und unsere Beratung noch gezielter zu gestalten. Ich sehe KI als ein zusätzliches Werkzeug. Die persönliche Beratung und der direkten Kontakt zu den Menschen werden aber auch in Zukunft ein wichtiger Teil der Apotheke bleiben."
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Heinz Künzli: «Unsere Wertschöpfungskette ist digitalisiert und KI spielt u. a. beim Kalkulieren eine Rolle. Dennoch ist der Beruf der Fleischfachleute ein stabiler Job, in dem man nie arbeitslos wird – auch nicht wegen KI. Menschen müssen immer essen.»
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Fabian Lehner: "KI kommt inzwischen an verschiedenen Stellen zum Einsatz: z. B. bei der Webseitengestaltung (Vibe-Coding) oder bei automatisierte Finanzführung."
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Pascale Heijdemann: "„KI verändert die Kreativbranche enorm. Das heisst jedoch nicht, dass die Berufe Grafiker:in und Mediamatiker:in aussterben werden - im Gegenteil. In Bezug auf das Angebot von TANC eröffnet KI für Jugendliche und junge Erwachsene mit IV-relevantem Unterstützungsbedarf neue Chancen. Sie kann beispielsweise komplexe Aufgaben vereinfachen oder einzelne Arbeitsschritte erklären und begleiten. So können Benachteiligte Tätigkeiten zunehmend selbstständig ausführen, die ihnen ohne KI-Unterstützung nur schwer zugänglich wären."
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